Probleme mit den Teichpflanzen

Pilzkrankheiten

Knollenfäule:

( Gloeosporium nymphaearum ) bei Seerosen:  Besonders bei getauschten Teichpflanzen können bereits die erhaltenen Rhizome beschädigt sei. Später sterben die Blätter allmählich ab, zeigen gelbe Flecken und die Ränder hängen schlaff herunter. Vorwiegend schwächliche, zu tief und kalt oder zu schattig stehende Seerosen werden von diesem Schwäche Parasiten befallen. Bei Befall sollte man die Erde austauschen, kranke Wasserpflanzen bis ins gesunde Gewebe zurückschneiden. Man kann die schwärzlichen, verfaulten Stellen mit desinfizierend wirkender Holzkohle Puder einstäuben. Auch Holzkohle, die in den Teichboden eingebracht wird, wirkt desinfizierend.

Phytomyces:  

Blatt – Stängelfäule bei Teichpflanzen: An den Blattunterseiten und Stängeln treten schwarzbraune, verschorfte Flecken auf. Mit einem zugelassenen Pilzmittel werden die befallenen Stellen eingesprüht. Dazu müssen die Körbe herausgeholt werden, um an die Stellen heranzukommen, außerdem schattiert einige Zeit stehen lassen, damit das Mittel einwirken kann.

Schädlinge 

Blattläuse:

Sie treten oft in Massen auf, vor allem die schwarze Art. In den meisten Fällen wird das Abspritzen mit einem scharfen Wasserstrahl notfalls wiederholt, Wirkung zeigen. Zeigt es keine Wirkung, sollten sie es mit einem umweltfreundlichen Präparat wie zum Beispiel Neudosan gezielt einsprühen. Insektizide und auch die auf Pyrethrum-Basis hergestellt, für Warmblüter ungefährlichen Mittel können bei Fische oder einigen der zahlreichen Teichbewohner zu Schäden führen.

Seerosenblattkäfer:

Häufig findet man an der Blattunterseite die dunkelbraunen Maden, die dort Fraßschäden verursachen. So dass letztlich nur Löcher oder sichtbare Adern übrig bleiben. Soweit wie möglich kann man die befallenen Blätter abschneiden und die Maden absammeln.

Seerosenzünsler:

Die Larven dieses Käfers schneiden Teile der Blätter heraus, rollen sich in diesen Schiffchen ein und knabbern die Blätter von den Rändern her an. Auch hier hilft bei umweltbewussten Teichbesitzern nur das Absammeln. In großen Teichen räumen Enten unter den Schädlingen auf.

Spitzschlammschnecken / Spitzhornschnecken:

Die Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis), auch Spitzhornschnecke genannt leben von Pflanzengewebe und werden besonders in neuen, noch schwach bewachsenen Teichen gefährlich. Neu eingesetzte Pflanzen, sollten gut untersucht und von Eiern und Schnecken befreit werden. Die Spitzschlammschnecke kommt von Zeit zu Zeit an die Oberfläche und kann mit dem Kescher herausgesammelt werden.

Wühlmäuse:

Gerne fressen sich diese Nager durch die Folie. Der Teich verliert Wasser. Abhilfe, aus Ton einen Pfropfen modellieren, der den Gang und auch den Rand verschließt. Vorbeugend kunststoffummantelter Maschendraht gleich bei der Neuanlage unter die Folie legen. Bei größeren Schäden eventuell eine neue Folie einziehen.